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Geschäftsfeld
Data Representation and Interfaces

Bisher existierende digitale Lern- und Arbeitsumgebungen zeichnen sich häufig durch einen relativ statischen Aufbau aus. Dies erschwert neben einem effektiven Austausch von Daten und Metadaten auch das nachhaltige Archivieren in Repositorien oder das Schaffen effizienter Vernetzungen. Es bedarf daher nutzerfreundlicher und vernetzter Lern- und Arbeitswelten, die sowohl die individualisierte Konzeption, Strukturierung und Auslieferung von digitalen Inhalten ermöglichen als auch vorhandene und angestrebte Kompetenzen von Nutzern und Präferenzen im Organisationsumfeld berücksichtigen.

EdMedia

 

Kontakt:
Fanny Klett
Eigene Publikationen

 

Veröffentlichungen:
Liste aller bisherigen Veröffentlichungen

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Geschäftsfeld Data Representation and Interfaces beschäftigen sich mit der sinnvollen Verknüpfung innovativer Technologien für Informations-, Daten- und Kompetenzmanagement mit nutzerzentrierten Lösungen für die Mensch-Maschine-Interaktion. Auch das Job Performance Management spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle, da die kontinuierliche Verbesserung von individueller und Unternehmensleistung zum Effizienzkriterium jeder Organisation erwächst.

Eingesetzt werden die Lösungen des Geschäftsfelds unter anderem in den Bereichen Corporate Training, Bildungs- und Kompetenzmanagement, Human Ressource Management und digitale Archive. Ein Beispiel ist das am Geschäftsfeld entwickelte Lern-Content-Management-Systems EDMedia, dessen Technologien verschiedene Bereiche des Human Ressource Managements abdecken. EDMedia verbindet höchste technologische Standards mit Standards für die Qualitätssicherung, bedarfsgerechten Kommunikations- und Kollaborationsoptionen, aktivem Wissensmanagement sowie nachhaltigen Bildungsmethoden. Innerhalb des Projekts » Entwicklung und Sicherung von Qualitätsstandards in einem Technologietransfer-netzwerk am Beispiel kognitiver industrieller Bildverarbeitung (KiB)« wird EDMedia als technische Plattform für den Wissens- und Datentransfer eingesetzt. Ziel des Projekts ist die Schaffung eines bundesweiten Transfernetzwerks zur Weiterbildung und zum globalen Wissensaustausch in den Bereichen Optik, Optoelektronik, Mikrosystemtechnik und kognitive Bildverarbeitung. Im Jahr 2008 wurde KiB als einer von zwei Siegern im Innovationswettbewerb »Wirtschaft trifft Wissenschaft« des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aus über 140 Mitbewerbern mit einer Projektförderung ausgezeichnet.

Ein weiterer Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung von Technologien für die Sensorfusion. Hier kommt es darauf an, Daten effektiv vor- und aufzubereiten und Szenarien zu erkennen und zu bewerten. Dadurch können in Echtzeit Gefahrensituationen für den Menschen in Arbeits- und Wohnumgebungen besser identifiziert und abgewehrt werden. Eingesetzt werden diese Technologien sowohl in Bereichen automatisierter industrieller Produktionsprozesse, in denen Menschen durch die Zusammenarbeit mit Maschinen und Robotern Gefahren ausgesetzt werden als auch in der Robotertechnik, der Krankenpflege oder in Servicebereichen .

Darüber hinaus befasst sich das Geschäftsfeld mit der Entwicklung von Methodologien und geeigneten Verfahren für die Evaluation von neuesten Entwicklungen in den Bereichen Ontologien, Agententechnologien, Maschinellem Lernen, multimodalen Dialogmechanismen und Benutzungsschnittstellen. Entsprechnede Kenntnisse kommen unter anderem in den Projekten Theseus und Protage zum Einsatz. Durch die Verknüpfung der Ergebnisse interdisziplinärer Forschung mit dem Mensch-Maschine-Interface-Design werden nutzerfreundliche Anwendungssysteme für die vielfältigen gegenwärtigen und zukünftigen Dimensionen von
Arbeits-, Lebens- und Lernwelten geschaffen.

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Kompetenzen

Webbasiertes Informationsmanagement

Wissenstransfer, Lern-Content- und Wissensmanagement

Kompetenz- und Job Performance Management

Mensch-Maschine-Kooperation

Qualitätssicherung und Optimierung von technologischen Lösungen

Qualitätssicherung für Systeme im Bereich Lernen, Bildung und Training

Standardisierung

   

Webbasiertes Informationsmanagement

Das Internet spielt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung strategischer Netzwerke in multinationalen Unternehmen. Das Geschäftsfeld Data Representation and Interfaces entwickelt Technologien und Lösungen, welche den allgegenwärtigen und multilingualen Zugang zu Daten und Wissen sowie die Aktualität von Produktionsdaten und Trainingsunterlagen gewährleisten. Des Weiteren werden die Beschreibung, der Austausch, die Suche und die Archivierung von Daten in verteilten Netzwerken und digitalen Archiven, basierend auf Standards, gesichert.

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Wissenstransfer, Lern-Content- und Wissensmanagement

Innovatives Lern-, Personal- und Inhaltsmanagement, Mitarbeiterschulungen für aufzubauende Kompetenzen sowie Kundenschulungen zur Vermarktung erklärungsbedürftiger Produkte sind vielseitige Komponenten eines jeden Unternehmens.
Das Geschäftsfeld arbeitet an der Interoperabilität von Inhalten und Systemen zur Verwaltung von Informationen, Inhalten und Wissen. Zu diesem Zweck werden Umgebungen entwickelt, welche eine schnelle Anpassung, eine nutzerfreundliche Darstellung bzw. den standardisierten Austausch der Inhalte über Institutionen und Grenzen hinweg auf Basis von Web-Services und einem sicheren Rechtemanagement gewährleisten.

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Kompetenz- und Job Performance Management

Die Entwicklung neuer Organisations- und Arbeitsformen sowie die ständig wechselnden Businessanforderungen setzen Systeme und nachhaltige Technologien voraus, die sowohl eine Implementierung von Kompetenzmodellen und -taxonomien als auch die Portabilität von Kompetenzen unterstützen. Neben der Realisierung dieser Anforderungen arbeitet das Geschäftsfeld auch an standard-konformen austauschbaren Kompetenzdaten und webbasierten Tests sowie deren Ergebnisauswertungen und -visualisierung. In Kombination mit Lern-Content-Management-Systemen sowie weiteren unternehmensrelevanten Systemen wird anhand von Eingangs- und Abschlusstestverfahren der Zuwachs von Wissen und die Entwicklung von notwendigen Fähigkeiten gewährleistet.

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Mensch-Maschine-Kooperation

Neue Anwendungsgebiete von Robotersystemen, wie z. B. im Servicebereich, erfordern eine enge Kooperation von Mensch und Maschine. Das Geschäftsfeld befasst sich mit innovativen Lösungen im Bereich der Echtzeitverarbeitung von schnellen Bildfolgen, Sensorfusion und Entscheidungssystemen für die Beeinflussung der. Bewegungsdynamik.

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Qualitätssicherung und Optimierung von technologischen Lösungen

Die Themen des Entwicklungsbereichs »Iterative System Design and Quality in Use« bilden einen wichtigen Faktor für die Optimierung technischer Systeme und Technologien in Abhängigkeit unterschiedlicher Qualitätsanforderungen. Das Geschäftsfeld Data Representation and Interfaces bietet eine durchgehende Produktevaluation unter Verbindung von Basiskriterien für die technische Qualität der Entwicklungen sowie deren Anwendungs-qualität an. Modernste Evaluationstechniken und etablierte ISO Standards für Qualität und nutzerzentriertes Design (ISO 9126, ISO 13407, ISO 9241-110, ISO 9241-11 und ISO 9241-12 etc.) werden als Basis für die Optimierungsverfahren herangezogen.

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Qualitätssicherung für Systeme im Bereich Lernen, Bildung und Training

Um Bildungsinstitutionen ein standard-konformes Bildungsangebot unter Einhaltung von Anerkennungs- und Zulassungsverordnungen zu ermöglichen, werden bei der Entwicklung von Systemen wichtigste Standards, wie z. B. ISO 9001:2000, sowie Qualitäts-ansätze und Qualitätsmodelle für die qualitative Beurteilung von Bildungsservices berücksichtigt. In diesem Zusammenhang entwickelt das Geschäftsfeld Data Representation and Interfaces webbasierte Lösungen für 360° Assessments, Umfragen Reports und Evaluation entwickelt.

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Standardisierung

Moderne Systeme müssen in erster Linie interoperabel sein und darüber hinaus die Wiederverwendbarkeit und den Austausch von digitalen Daten anbieten. Daraus folgend liegt ein zentraler Schwerpunkt des Geschäftsfelds auf neuartigen Entwicklungen im Bereich der Standardisierung. Die aktive Mitarbeit im IEEE Learning Technology Standards Committee und im Standardisierungs-gremium ISO JTC1 SC 36 »Information Technology for Learning, Education and Training« sind wichtige Ausgangspunkte für den Wissensaustausch, die Präsentation praktischer Erfahrungen im Bereich der technischen Entwicklungen und Tests sowie die gemeinsame Arbeit an relevanten Trends.

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