Objektive Bewertung von Klangqualität

Durch psychoakustische Bewertungsmaße kann verlässlich bestimmt werden, wie sich Variationen der Produkteigenschaften auf die Klangqualität auswirken.

Hörwahrnehmung und Klangqualität

Was macht einen guten Klang aus? Warum sind uns manche Geräusche lästig, während andere signalisieren, dass ein Produkt verlässlich funktioniert? Kann ein Staubsauger leistungsstark klingen, obwohl er leise ist? Auf diese Fragen will die Psychoakustik Antworten geben. Dabei wird erforscht, welche physikalischen Faktoren die subjektiv empfundene Klangqualität beeinflussen. Um die Qualität von Klängen nicht nur beschreiben, sondern auch vorhersagen zu können, entwickeln die Fraunhofer-Forscher in engem Austausch mit der Grundlagenforschung an der Carl von Ossietzsky Universität Oldenburg Computermodelle, die die Hörwahrnehmung des normalen und des beeinträchtigten Gehörs simulieren. Die Wissenschaftler entwickeln anwendungsspezifische Bewertungsmaße für Klangparameter wie z. B. Lautheit, Sprachverständlichkeit, Rauigkeit oder Lästigkeit.

Leistungsangebot

  • Computerbasierte, psychoakustische Bewertung von Klangqualität und Sprachverständlichkeit
  • Wahrnehmungsmodelle für unterschiedliche Klangparameter
  • Studien zur subjektiven Bewertung von Sprach- und Klangqualität mit Normal- und Schwerhörenden aller Altersstufen sowie sogenannter Expertenhörer

 

 

Produkte und Lösungen

 

SIP-Toolbox

Modellbasierte Bewertungsverfahren im Baukastenprinzip

 

Softwarelösung SI-Live

Echtzeit-Anzeige von Sprachverständlichkeit

 

Einblick in unsere Forschung

Können Computer berechnen, wie gut ein Klang ist? Lena Schell-Majoor anlässlich der Preisverleihung von FOR WOMEN IN SCIENCE