Fehlende, fehlerhafte oder widersprüchliche Metadaten verursachen in der Musikwirtschaft erhebliche finanzielle Verluste für Rechteinhaber. Das Projekt MDQS untersucht einen ganzheitlichen Ansatz zur automatisierten Prüfung und Anreicherung von Metadaten mit dem Ziel, deren Qualität nachhaltig zu verbessern.
Ganzheitliche Überprüfung von Daten, Inhalten und Herkunft
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die gleichzeitige (Meta-) Datenvalidierung des Materials (Datei), des Inhalts (Musikwerk), der Beschreibung (Metadaten) und der Herkunft (Datenquellen und Übermittlungswege) möglich ist und ob sich durch die Kombination der Einzelergebnisse neue Erkenntnisse und Mehrwerte gewinnen lassen.
Darüber hinaus berücksichtigt MDQS zentrale Aspekte wie Datensicherheit, -transparenz und die Herausforderungen durch Generative KI. Zum Einsatz kommen dabei KI-gestützte Validierungsmethoden, unscharfe Semantik und Blockchain-basierte Smart Contracts zur Verbesserung von Datenzuverlässigkeit und automatisierten Geschäftsprozessen. Ergänzt wird der Ansatz durch Sicherheitsmaßnahmen wie Identity Access Management und Metadatenanonymisierung.
Prototyp und Transferpotenzial
Als Ergebnis entsteht ein Prototyp, der die praktische Umsetzbarkeit in der Musikwirtschaft demonstriert. Gleichzeitig wird untersucht, wie sich die Ergebnisse auf andere Branchen übertragen lassen und welchen Beitrag die entwickelten Methoden zur Erkennung und Prüfung von Desinformation leisten können.