© Fraunhofer IDMT/Daniel Schmidt

EEG-Labor zum Mitnehmen

Es gibt eine Vielzahl von Mensch-Maschine-Schnittstellen, bei denen kleinste Unaufmerksamkeiten gravierende Auswirkungen haben können. Die Gruppe »Mobile Neurotechnologien« arbeitet an diskreten EEG-Systemen zur Analyse von Hirnaktivitäten - u.a. zur sicheren Arbeitsplatzgestaltung oder für den Einsatz in Gesundheitsanwendungen.

Mobile Neurotechnologien

Die Interpretation von Signalen des menschlichen Gehirns ist eine Herausforderung. Die Gruppe »Mobile Neurotechnologien« des Fraunhofer IDMT in Oldenburg nimmt sich dieser an, um Systeme zur Elektroenzephalografie (EEG) in konkreten Anwendungsszenarien verfügbar zu machen – beispielsweise in Gesundheitsanwendungen oder am sicherheitskritischen Arbeitsplatz. Die Gruppe von Dr.-Ing. Insa Wolf arbeitet insbesondere an mobilen EEG-Systemen, die die Analyse von Hirnaktivitäten alltagstauglich macht.

Leistungsangebot

  • mobiles EEG
  • Erfassungs von Höranstrengung und kognitiver Belastungen    
  • Biosignalanalyse
  • Studiendesign und -durchführung
  • Mustererkennung, Machine Learning
  • Kognitive Modellierung

»Das EEG-Labor zum Mitnehmen« – Ein Vortrag bei den Fraunhofer Solution Days 2020

Datenschutz und Datenverarbeitung

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Vom 26.-29. Oktober 2020 wurden bei den Fraunhofer Solution Days vier relevante Themen für die Innovationskraft Deutschlands und Europas adressiert: Gesundheit. Digitale Wirschaft. Anlagen- und Maschinenbau. Das Fraunhofer IDMT begrüßte Sie als Aussteller bei der virtuellen Messe.

Dr.-Ing Insa Wolf hat in ihrem Fachvortrag bei den Fraunhofer Solution Days einen umfassenden Einblick in die aktuelle Forschung im Bereich der mobilen EEG-Systeme gegeben.

Forschungsprojekte

 

Mobile EEG-Systeme für eine bessere Epilepsie-Therapie

Exakt aufgezeichnete Biosignale zum Zeitpunkt des Anfalls in alltäglichen Abläufen helfen bei der Klassifizierung von Epilepsie-Erkrankungen, bei einer optimalen Dosierung von Medikamenten - und vielleicht zukünftig sogar bei der Entwicklung von Systemen zur Frühwarnung. Das Projekt »MOND« trägt zur Erforschung dieser Ansätze bei.

 

Besser hören auf der Cocktailparty

Auf einer belebten Party kann sich das gesunde Gehör auf eine einzige Stimme konzentrieren. Diese Fähigkeit wird auch als Cocktailparty-Effekt bezeichnet. Viele Hörgeschädigte haben damit ein Problem, weil ihren Hörhilfen die Informationen darüber fehlen, welchem Sprecher sie folgen sollen.

 

Ein mobiles System zur ADHS Therapie - Attention

Eine Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) tritt auch im Erwachsenenalter häufig auf. Der Entwicklung eines alternativen bzw. ergänzenden ADHS-Behandlungsansatzes, der effektiv und nebenwirkungsarm im Einsatz bei erwachsenen Patienten wirkt, widmet sich das Konsortium des BMBF-Projekts »ATTENTION«.

 

Digitales Therapiesystem zum Hör- und Aussprachetraining

Ziel des THERESIAH Projekts ist die Entwicklung eines neuen digitalen Therapiesystems, zum Hör- und Aussprachetraining für hochgradig Hörgeschädigten. THERESIAH soll bestehende Therapieformen, insbesondere für Patienten mit Cochlea-Implantat, ergänzen. Dazu habe sich verschiedene Projektpartner um das Fraunhofer IDMT in Oldenburg zusammengefunden. Die Therapie mit THERESIAH erfolgt Software-basiert und setzt auf Gamification. Nutzerinnen und Nutzer können durch hohe Übungsfrequenz, Motivations- und Feedbacksysteme in Leistungsstufen aufsteigen.