DREAMS – Dereverberation and Reverberation of Audio, Music and Speech

Raumhall, wie man ihn besonders aus großen Gebäuden wie Kirchen, Bahnhöfen oder Konzertsälen kennt, beeinflusst die Sprachverständlichkeit und Qualität von Sprach- und Musiksignalen erheblich. Während Hall bei Musiksignalen die wahrgenommene Qualität erhöhen kann, wird die Verständlichkeit von Sprachsignalen oft deutlich schlechter. Dies gilt sowohl für die Wahrnehmung des menschlichen Gehörs als auch für technische Systeme wie z. B. maschinelle Spracherkennung. Im Marie-Curie Initial Training Network DREAMS (Dereverberation and Reverberation of Audio, Music, and Speech) untersuchten zwölf europäische Partner aus Industrie und Forschung den Einfluss von Raumhall auf Musik- und Sprachsignale. Neben der Modellierung und Bewertung wurden auch Signalverarbeitungsstrategien zur Entfernung von Hallanteilen entwickelt.

 

Gefördert von der Europäischen Union

Aufgabenbereich Fraunhofer IDMT

© Fraunhofer IDMT/Daniel Schmidt

Demonstrator speech enhancement

Die Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie des Fraunhofer IDMT hat im Projekt Algorithmen zur Enthallung und zur Störgeräuschreduktion erforscht, um  die Qualität von Sprachsignalen zu verbessern. Zur Bewertung der Qualitätsverbesserung wurden objektive Messmethoden entwickelt, die auf Eigenschaften und Modellen des menschlichen Gehörs basieren.

Beteiligte Partner

  • Katholieke Universiteit Leuven, Leuven, Belgium
  • Aalborg Universitet, Aalborg, Denmark
  • Imperial College of Science Technology and Medicine, London, UK
  • Carl von Ossietsky Universität, Oldenburg, Germany
  • NXP Semiconductors, Leuven , Belgium
  • Oticon A/S, Smorum, Denmark
  • Bang and Olufsen, Struer, Denmark
  • Spinvox, Marlow, UK
  • Nuance Communications, Aachen, Germany
  • Televic Group NV, Izegem, Belgium
  • CEDAR Audio Ltd, Cambridge, UK

Laufzeit

2013-2016