Für ein weltoffenes und vielfältiges Thüringen

Auch wir unterstützen die Initiative »Weltoffenes Thüringen«, denn diese Initiative steht für Werte, die auch für uns in der Fraunhofer-Gesellschaft selbstverständlich sind. 

Nur durch Vielfalt und interkulturellen Austausch entstehen Kreativität und Innovation. Die Einbindung unterschiedlicher Perspektiven und Hintergründe bereichert unsere Forschung und fördert neue Ideen und Lösungsansätze.

Wir stehen für soziale Verantwortung und Inklusion. Wir gehen aktiv gegen Diskriminierung vor und leben eine Kultur der Offenheit und des gegenseitigen Respekts.

Durch ein weltoffenes Umfeld steigern wir die Attraktivität Thüringens als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort. Nur so gewinnen wir Talente aus aller Welt und stärken dadurch nachhaltig die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Region.

Wir fördern den interkulturellen Dialog, der essenziell für die Entwicklung einer aufgeklärten und informierten Gesellschaft ist. Dies steht im Einklang mit unserer Fraunhofer-Mission, Wissen zu teilen und Bildung auf allen Ebenen zu unterstützen.

Werden auch Sie Teil der Initiative »Weltoffenes Thüringen« und setzen Sie ein Zeichen für ein friedliches Miteinander.

https://thueringen-weltoffen.de/aktuelles/

 

Statement unseres Institutsleiters

Porträtbild von Institutsleiter Joachim Bös

»Grundwerte wie die freiheitlich demokratische Grundordnung, Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde sind für mich unverhandelbar. Gerade Wissenschaft und Forschung sind auf Kreativität, Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit angewiesen.«

Professor Joachim Bös

Statement der Fraunhofer-Gesellschaft gegen Extremismus

Die Fraunhofer-Gesellschaft verfolgt mit großer Sorge und Aufmerksamkeit die aktuellen Entwicklungen und das Erstarken demokratie- und verfassungsfeindlicher Gruppierungen in Deutschland. Als gemeinnützige Forschungsorganisation wahrt Fraunhofer die Neutralität gegenüber den Interessen Einzelner oder Gruppen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei positioniert Fraunhofer sich klar gegen jedes menschenverachtende Gedankengut und demokratiefeindliche Bestrebungen von Parteien und Organisationen. Dies umfasst jegliche Angriffe auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung, antisemitisches und rassistisches Gedankengut, Ausgrenzung und Diskriminierung jeglicher Art.

Ziel in einer freiheitlichen, offenen Gesellschaft muss immer auch eine offene, vernunftgeleitete Debattenkultur sein. Mit faktenbasierter Kommunikation sowie durch die innovationsbasierte Stärkung lokaler Wirtschaftssysteme und Wertschöpfung wirkt Fraunhofer Spaltungen in der Gesellschaft entgegen.

Weltoffenheit ist die Grundlage für Wirtschafts- und Innovationskraft

Die großen Herausforderungen unserer Zeit können nur durch gemeinsame Strategien, durch permanenten Austausch und internationale Zusammenarbeit gelöst werden. Abschottungsbestrebungen stehen dem diametral entgegen. Daher ist aus Sicht der Fraunhofer-Gesellschaft der Wirtschafts- und Innovationsstandort Deutschland insgesamt akut gefährdet. In der Verbreitung demokratiefeindlicher Tendenzen sieht Fraunhofer perspektivisch verheerende Folgen für Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Landes – nicht zuletzt wegen der Abwanderung von Talenten. Deutschland und Europa müssen durch Weltoffenheit und Stabilität Anziehungspunkt und Heimat für internationale wissenschaftliche Talente sowie hochqualifizierte Fachkräfte bleiben.

Die Forschung der Fraunhofer-Gesellschaft wäre ohne ihre Mitarbeitenden, auch derer mit Zuwanderungsgeschichte, nicht vorstellbar – sie sind tragende Säulen unseres Wissenschaftssystems. In diesem Zusammenhang ist sich die Fraunhofer-Gesellschaft ihrer Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewusst und wird bei Angriffen gegen diese stets ihre Stimme erheben. Internationalität, Diversität, Vielfalt und Respekt sind integrale Bestandteile des Fraunhofer-Leitbilds sowie des Fraunhofer-Verhaltenscodex. Gestützt werden diese Werte u.a. durch die Fraunhofer-Mitgliedschaft im Global Compact der Vereinten Nationen sowie durch die Unterzeichnung und das Bekenntnis zur Charta der Vielfalt.  

Demokratie und Wissenschaftsfreiheit als Eckpfeiler des Innovationssystems

Die Wissenschaftsfreiheit in Deutschland ist ein hohes Gut und in Artikel 5, Absatz 3 des Grundgesetzes verankert. Forschungseinrichtungen und Hochschulen müssen Orte des offenen Diskurses und der gelebten Demokratie sein und bleiben. Daher muss das Wissenschaftssystem gegen ideologisch motivierte Einschränkungen verteidigt werden.

Die Fraunhofer-Gesellschaft setzt sich entschieden für Weltoffenheit, Vielfalt, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ein und grenzt sich entschieden von den menschenfeindlichen Plänen aller extremistische Parteien, Organisationen und Gruppierungen ab.

Link zum Statement auf der Webseite der Fraunhofer-Gesellschaft