MOBECS

Ziel des Projekts »MOBECS (Mobility and Emergency Call System)« war es, mobil nutzbare Technologien zu entwickeln, die älteren Menschen an ihrem aktuellen Standort Hilfestellung bieten und in Gefahrensituationen automatisch einen Notruf absetzen. Bekannte Funktionen wie Navigationshilfen und die Lokalisation von Personen über GPS sollten mit neuen Methoden zur automatischen Ereignis- und Notfallerkennung kombiniert werden. Dazu wuden Beschleunigungs- und Bewegungssensoren, GPS-Module, Mikrofone und Kameras in tragbare Geräte oder in Kleidung und Accessoires integriert. Durch Analyse und Abgleich der verschiedenen Sensordaten kann das entwickelte System Notsituationen erkennen und über eine webbasierte Serviceplattform automatisch einen Pflegedienstleister alarmieren. Die skalierbare Technologie kann an die Bedürfnisse von verschiedenen Nutzergruppen angepasst und auch mit handelsüblichen Smartphones genutzt werden. Profitieren sollen sowohl eigenständige ältere Menschen als auch Bewohner von Pflegeheimen und Menschen mit eingeschränkten körperlichen oder geistigen Fähigkeiten.

Aufgabenbereich des Fraunhofer IDMT in Oldenburg

Aufgabe des Institutsteils Hör-, Sprach- und Audiotechnologie des Fraunhofer IDMT war die Entwicklung von Verfahren zur akustischen Ereignis- und Notfallerkennung, die Fusion von Daten aus Sensornetzwerken und die Alarmgenerierung und -weiterleitung. In Zusammenarbeit mit den im Projekt beteiligten Pflegeeinrichtungen führte der Institutsteil begleitende Studien zur Nutzerakzeptanz durch und entwickelt nutzergerechte Bedienoberflächen.

Förderer:

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF
  • Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) Österreich
  • Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) Schweiz
  • Europäische Union

Partner:

  • BeeWare GmbH
  • ILPER-Elektronik GmbH Co. KG
  • IP Communications GmbH
  • Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
  • Sonnweid AG

Laufzeit

2012-2015