REMUS

Respiration Measurement Using Sensors

© iStock.com/pondsaksit

Meist wird die Atmung in der Pflege oder im Krankenhaus, insbesondere während des Schlafs, nicht kontinuierlich überwacht. Eine Verschlechterung des Patientenzustandes wird hierdurch spät bemerkt. Eine kontinuierliche Erfassung der Atemparameter mit unauffälliger, externer Sensorik kann eine Lösung darstellen. Die erfassten Atmungsdaten geben dabei Informationen über den allgemeinen Gesundheitszustand und können für eine frühzeitige Alarmierung bei einer Verschlechterung genutzt werden. Die Messung wird durch ein Radar ermöglicht, das kontaktlos und deswegen besonders nutzerfreundlich und hygienisch misst.

Schlafprobleme können zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung werden. Denn in Folge von schlechtem Schlaf erhöht beispielsweise das Risiko für Tagesschläfrigkeit. Das ist vor allem bei atembezogenen Schlafproblemen, wie die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) oder Schlafapnoe der Fall. Die nächtlichen Atemaussetzer bei der Schlafapnoe bergen auch ein hohes Risiko für Folgeerkrankungen. Das kontaktlose Atemmonitoring, entwickelt am Oldenburger Institutsteil Hör-, Sprach- und Audiotechnologie HSA, richtet sich an Unternehmen im Bereich Consumer-Health sowie Märkte für Medizingeräte zur Vitaldatenerfassung. In unserem Arbeitsgebiet Connected Health entwickeln wir Lösungen für Gesundheitsleistungen, die flexibel von überall aus eingesetzt werden können und kontaktlos funktionieren.

Das Radar wird einmalig ausgerichtet und zeichnet anschließend kontaktlos die Atmung der Patientin oder des Patienten auf.
Die dabei gemessenen Atmungsdaten lassen Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand zu.
Eine Aufnahme der Atmungsdaten funktioniert auch, selbst wenn die Person sich im Schlaf dreht und bewegt.

Weitere Informationen

 

SleepWell

Haben Sie heute gut geschlafen? Diese Frage betrifft jeden, denn Schlafstörungen beeinträchtigen langfristig die Gesundheit. Deshalb arbeiten wir an einem ohrnahen Multisensorsystem, um Schlafverhalten bequem zuhause aufzeichnen zu können.

 

Intelligente Gesundheitssysteme, die verbinden!

Das Arbeitsgebiet Connected Health widmet seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sensorgestützten Gesundheitssystemen, die flexibel und ohne klinische Infrastruktur eingesetzt werden können.

 

Institutsteil Hör-, Sprach- und Audiotechnologie in Oldenburg

Ziel des Oldenburger Institutsteils Hör-, Sprach- und Audiotechnologie HSA des Fraunhofer IDMT ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse über die Hörwahrnehmung und Mensch-Technik-Interaktionen in technologischen Anwendungen umzusetzen.

Die Weiterentwicklung des Institutsteils Hör-, Sprach- und Audiotechnologie HSA des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT in Oldenburg wird gefördert im niedersächsischen Programm »Vorab« durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung.

Mobile Neurotechnologien

Die Gruppe »Mobile Neurotechnologien« arbeitet an diskreten EEG-Systemen zur Analyse von Hirnaktivitäten - u. a. zur sicheren Arbeitsplatzgestaltung oder für den Einsatz in Gesundheitsanwendungen.