Aktuelle Pressemitteilungen

Abbrechen
  • Das 24-Stunden-EEG im Alltag

    Pressemitteilung / Oldenburg / 27. Oktober 2026

    Mobile EEG-Messungen könnten künftig neue Einblicke in die Hirnaktivität zu Hause, unterwegs oder bei der Arbeit eröffnen.
    © Fraunhofer IDMT/Leona Hofmann

    Hirnaktivität dort erfassen, wo Menschen ihren Tag verbringen – zu Hause, unterwegs, bei der Arbeit oder nachts im eigenen Bett: Langzeit-EEGs im Alltag können der Forschung und Medizin neue Einblicke ermöglichen, die bei kurzen Messungen im Labor verborgen bleiben. Das Fraunhofer IDMT hat sein Elektrodenpatch »trEEGrid« zusammen mit einem neuartigen Miniaturverstärker eines Partnerunternehmens erfolgreich einem 24-Stunden-Test unterzogen. Die Ergebnisse markieren einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum »EEG-Labor zum Mitnehmen«.

    mehr Info
  • Thomas Köllmer hält vor einem Publikum einen Vortrag über digitale Wasserzeichen für EEG-Daten.
    © InfectoGnostics/Delf Zeh

    Wie lassen sich sensible Gesundheitsdaten für Forschung und Innovation nutzen, ohne den Schutz der betroffenen Personen aus dem Blick zu verlieren? Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT entwickelt dafür technische Datenschutzlösungen. Im Projekt AVATAR-Transfer überführt das Institut diese Lösungen bis Ende 2028 gemeinsam mit Partnern aus Medizin, Forschung, IT, Wirtschaft und Recht in konkrete Anwendungen. Beim Jahreskongress am 7. Oktober 2026 in Jena diskutierten rund 60 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medizin, Politik und Gesellschaft über die sichere Nutzung von Gesundheitsdaten in der Praxis. Das Fraunhofer IDMT stellte in Jena zwei Ansätze vor: Anonymisierung und digitale Wasserzeichen sollen EEG-Daten schützen. »Model Driven Privacy« berücksichtigt den Datenschutz bereits bei der Planung der Datennutzung.

    mehr Info
  • c’t Artikel: Wachsame Lauscher

    Fraunhofer IDMT in den Medien / 13. Oktober 2026

    Fliegende Drohne mit Kamera
    © Fraunhofer IDMT/Hannes Kalter

    »Akustische Drohnenerkennung braucht keine freie Sicht und geht auch preiswert.« In der aktuellen Berichterstattung des Magazins c’t steht unsere akustische Drohnendetektion und -lokalisation im Fokus. Das vom Fraunhofer IDMT in Oldenburg entwickelte System erkennt anfliegende Drohnen allein anhand ihrer charakteristischen Rotorgeräusche und bestimmt gleichzeitig ihre Herkunftsrichtung. Dank seines kompakten Aufbaus mit nur vier Mikrofonen kommt es ohne freie Sicht aus und kann Drohnen selbst hinter Hecken, Bäumen oder Gebäuden erfassen. Der Beitrag zeigt, wie die Technologie kostengünstige und flexible Möglichkeiten für den Schutz sicherheitskritischer Bereiche eröffnet.

    mehr Info
  • Pegelabhängige Gehörschützer: Bericht im Lebensmittelbrief

    Fraunhofer IDMT in den Medien / 07. Oktober 2026

    Wann lohnt sich der Einsatz pegelabhängiger Gehörschützer und wann reicht ein klassischer Gehörschutz aus? Dieser Frage widmet sich ein aktueller Fachartikel zur Forschung des Fraunhofer IDMT in Oldenburg in der Zeitschrift »Der Lebensmittelbrief«. In vielen Nahrungsmittelbetrieben geht es laut zu, sei es Getränkeabfüllung oder Fleischverarbeitung – Gehörschutz ist hier oft Vorschrift. Der Bericht geht darauf ein, in welchen Arbeitsumgebungen intelligente Gehörschützer, die ihre Dämmwirkung automatisch an die Lautstärke der Umgebung anpassen, besonders nützlich sind. Dabei wird deutlich, dass insbesondere in Bereichen mit wechselnden Geräuschpegeln die Sprachverständlichkeit und die Wahrnehmung von Warnsignalen verbessert werden können.

    mehr Info
  • Hans Hoffman von der EBU als Vortragender beim WSDB 2026
    © Fraunhofer IDMT

    Wie lassen sich die Potenziale Künstlicher Intelligenz nutzen, ohne Vertrauen zu verspielen? Wie können Medienorganisationen technologische Innovation aktiv gestalten? Und welche Rolle spielen resiliente Infrastrukturen für die Informationsversorgung der Zukunft? Mit diesen Fragen beschäftigten sich am 22. und 23. September 2026 Fachleute aus Rundfunk, Medienindustrie, Forschung und Technologieentwicklung beim 19. Workshop Digital Broadcasting and Media WSDB im COMCENTER in Erfurt.

    mehr Info
  • Sprachauffälligkeiten frühzeitig erkennen

    Pressemitteilung / Oldenburg / 23. September 2026

    Frau spielt mit Kind
    © Fraunhofer IDMT/Anika Bödecker

    Sprachliche Kompetenzen bilden eine wichtige Grundlage für Bildungserfolg, gesellschaftliche Teilhabe und soziale Entwicklung. Forschende am Fraunhofer IDMT entwickeln automatisierte Verfahren zur Analyse kindlicher Sprache, um Entwicklungsrisiken frühzeitig sichtbar zu machen und Fachkräfte bei Dokumentation, Förderplanung und Verlaufskontrolle zu unterstützen. Die Technologie adressiert verschiedene Einsatzfelder und lässt sich in digitale Diagnostik-, Bildungs- und Therapieangebote integrieren.

    mehr Info
  • Gemeinsamer Maßstab für klare Dialoge

    Pressemitteilung / Oldenburg / 10. September 2026

    Consistent measurement of dialog intelligibility supports seamless handovers between production, post-production and broadcast.

    Mit der LEAP-Technologie des Fraunhofer IDMT lässt sich Sprachverständlichkeit objektiv messen und anschaulich visualisieren – vom Monitoring in der Medienproduktion und Ausstrahlung bis hin zur Qualitätskontrolle und Postproduktion. Damit die Ergebnisse über unterschiedliche Audiolösungen hinweg vergleichbar bleiben, haben sich führende Hersteller und der Fraunhofer-Institutsteil Hör-, Sprach- und Audiotechnologie nun zusammengeschlossen, um ein gemeinsames LEAP-Implementierungsframework zu etablieren. Auf der IBC 2026 in Amsterdam geben das Fraunhofer IDMT und seine Partner Einblicke in ihre aktuellen Ansätze für eine optimale Sprachverständlichkeit in Medieninhalten.

    mehr Info
  • Markierung von Rundhölzern im Sägewerk

    Mit dem Start des Forschungsprojekts DatMuSSS – Datengetriebene Multimodale Sortierung von Stammholz im Sägewerk wollen das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT, die Technische Universität Ilmenau, die Unternehmen Vision & Control und PREMETEC Automation sowie das Sägewerk Schwarzmühle die automatisierte Holzsortierung voranbringen. Gemeinsam erforschen die Thüringer Partner, wie sich die Qualität von Rundholz mithilfe künstlicher Intelligenz zuverlässig bewerten und daraus automatisiert die passende Sortierung ableiten lässt. Ziel ist ein kostengünstiges und nachrüstbares Prüfsystem, das vor allem kleinen und mittleren Sägewerken eine wirtschaftliche Automatisierung der Sortierprozesse ermöglichen soll.

    mehr Info
  • Drohnen frühzeitig erkennen – mit intelligenter Akustik aus Oldenburg

    Pressemitteilung / Oldenburg / 13. August 2026

    Fliegende Drohne mit Kamera
    © Fraunhofer IDMT/Hannes Kalter

    Drohnen können für Flughäfen, kritische Infrastrukturen, militärische Liegenschaften oder Großveranstaltungen zu einem Sicherheitsrisiko werden. Sie sind jedoch schwer erfassbar, wenn sie außerhalb der Sichtlinie fliegen, also die Sicht durch das Gelände, die Bebauung und das Wetter beeinträchtigt wird. Das Fraunhofer IDMT in Oldenburg hat eine intelligente akustische Sensorlösung entwickelt, die Drohnen anhand ihres charakteristischen Klangmusters erkennt und lokalisiert, auch ohne Sichtkontakt. Experten des Fraunhofer IDMT demonstrieren die Technologie während der Drone Days vom 26. bis 28. August live an einem Demofahrzeug.

    mehr Info
  • Gruppenfoto Start Projekt Perspektive 2036
    © Popakademie

    Die Popakademie Baden-Württemberg untersucht gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT im zweijährigen Forschungsprojekt »Perspektive 2036 – Musikwirtschaft in der Zukunft«, wie generative Künstliche Intelligenz Musikproduktion, Distribution, Rechteklärung, Lizenzierung und Verwertung bis zum Jahr 2036 verändern kann. Ziel ist es, mögliche Zukunftsbilder der Musikwirtschaft und Musikkultur zu entwickeln und daraus konkrete Empfehlungen und Handlungsbedarfe für politische Entscheidungsträgerinnen und -träger abzuleiten. So sollen frühzeitig die Voraussetzungen für einen rechtssicheren, fairen und kulturell verantwortungsvollen Umgang von KI im Musikbereich geschaffen werden. Im Rahmen des Programms Insight II wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.

    mehr Info