AiP Industriearbeitskreis

Der Industriearbeitskreis »Audiotechnologie für die intelligente Produktion« soll die Umsetzung in der Praxis fördern und Unternehmen einen Vorsprung im Markt ermöglichen.

Industriearbeitskreis »Audiotechnologie für die intelligente Produktion«

Der Oldenburger Institutsteil Hör-, Sprach- und Audiotechnologie des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT und die Hochschule Emden/Leer haben sich zusammen geschlossen und den Industriearbeitskreis »Audiotechnologie für die intelligente Produktion« ins Leben gerufen.

Eine Vielzahl regionaler und überregionaler Unternehmen sind bereits Teil dieses Netzwerks. Gemeinsam mit ihnen entwickeln wir Lösungen und technologische Innovationen für Industrie und Produktion. In regelmäßigen Meetings diskutieren die Partner potenzielle Einsatzgebiete von Hör-, Sprach- und Audiotechnologie in Industrie und Produktion und ebnen somit den Weg für die Einführung anwendungsnaher und neuartiger Technologie-Konzepte.

In den folgenden Forschungsfeldern entwickeln wir Technologie, Dienstleistungen und Produkte mit Ihnen und für Sie:

© Fraunhofer IDMT

»Die Integration von Audiotechnologie in die Produktion birgt ein großes Potenzial.«
- Prof. Sven Carsten Lange, Professor an der Hochschule Emden/Leer

»Wir möchten unseren Industriepartnern bei ihrer digitalen Transformation mit unseren audiotechnologischen Kenntnissen und unseren Erfahrungen im Bereich Machine Learning einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.«
- Dr. Jens-E. Appell, Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT in Oldenburg


Werden Sie Teil des Netzwerkes

Tauschen Sie sich mit anderen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aus der Industrie, Produktion und der anwendungsnahen Forschung aus und tragen Sie somit zur zielgenauen Entwicklung von innovativer Audiotechnologie und konkreten Anwendungen bei. Ihr großer Mehrwert: Durch das Einbringen eigener Anwendungsszenarien hat Ihr Unternehmen die Möglichkeit, zuerst von den passenden Entwicklungen zu profitieren. Bei Interesse, sprechen Sie uns an! 

 

Audiotechnologie in der Produktion?

Hören und Erkennen: Wir gestalten Audiotechnologien für sichere, effiziente und kostengünstige Lösungen in der Produktion. Das breite Spektrum unterschiedlicher Anwendungsmöglichkeiten zeigt sich anhand folgender drei Beispielszenarien:

© Fraunhofer IDMT/Hannes Kalter

Klickt!

Mit »Intelligenten Ohren« ermöglichen wir ein zuverlässiges und nachprüfbares Einrasten von Steckverbindungen – z.B. in der Fahrzeugproduktion. Diese akustische Prozessüberwachung unterstützt die Qualitätssicherung und minimiert Reklamationen.

© pixabay.com/kissu

Läuft!

Eine verschlissene Wendeschneidplatte in einer Werkzeugmaschine identifizieren wir frühzeitig anhand des veränderten Betriebsgeräusches. Das macht Wartungen planbarer und vermeidet Ausfallzeiten - oder gar einen teuren Anlagendefekt.

© istock.com/gorodenkoff

Verstanden!

Wir entwickeln den intelligenten Gehörschutz, der störende Umgebungsgeräusche reduziert und relevante Geräusche verstärkt. Gerade in lauten Produktionsumgebungen kommunizieren Mitarbeiter damit mühelos. Kombiniert mit unseren sprachbasiertenLösungen zur einfachen und sicheren Mensch-Maschine-Interaktion steuern sie Anlagen oder erledigen Dokumentationsaufgaben zudem berührungslos.

 

»Hearable für den smarten Industriearbeitsplatz«

Bereits heute gibt es schon erste Audiotechnologie-Lösungen für den Industriearbeitsplatz, wie am folgenden Beispiel zu sehen ist.

Bei herkömmlichen Gehörschutzlösungen muss sich die Trägerin oder der Träger zwischen dem Schutz des eigenen Gehörs und dem Sprachaustausch vor Ort entscheiden. Durch eine KI-basierte Geräuschselektion stellt sich diese Frage nicht mehr. Das Fraunhofer IDMT arbeitet an technologischen Lösungen für Hearables, die in lauten Produktionsumgebungen als Gehörschutz dienen und gleichzeitig die Mitarbeiterkommunikation unterstützen - mit optimaler Sprachverständlichkeit direkt an der Maschine, aber auch über größere Entfernungen hinweg.

Die Technologien des Hearables für den smarten Industriearbeitsplatz einfach erklärt von Dr. Jan Rennies-Hochmuth:

Datenschutz und Datenverarbeitung

Wir setzen zum Einbinden von Videos den Anbieter YouTube ein. Wie die meisten Websites verwendet YouTube Cookies, um Informationen über die Besucher ihrer Internetseite zu sammeln. Wenn Sie das Video starten, könnte dies Datenverarbeitungsvorgänge auslösen. Darauf haben wir keinen Einfluss. Weitere Informationen über Datenschutz bei YouTube finden Sie in deren Datenschutzerklärung unter: http://www.youtube.com/t/privacy_at_youtube

Unser Experte für persönliche Hörsysteme und optimale Sprachverständlichkeit, Dr. Jan Rennies-Hochmuth, erläutert im Rahmen eines Showcase-Events am 28. August 2020 die Funktionsweise und Mehrwerte unserer Technologien und Entwicklungsansätze rund um den »intelligenten Knopf im Ohr«.

 

Download

Flyer

Hier finden Sie alle Informationen auf einen Blick.  

 

Presseinformation / 14.9.2020

Industriearbeitskreis gestartet

Der Industriearbeitskreis »Audiotechnologie für die intelligente Produktion« soll die Umsetzung in der Praxis fördern und Unternehmen einen Vorsprung im Markt ermöglichen. Am 10. September 2020 fand das erste gemeinsame Treffen virtuell statt.

 

Wissenswertes

Das Hearable für den smarten Industriearbeitsplatz

Wie wäre es, wenn ein intelligenter Knopf im Ohr sowohl das Gehör vor lauten Umgebungsgeräuschen schützen als auch eine kristallklare Kommunikation mit Menschen und Maschinen ermöglichen könnte? Wir entwickeln das Hearable für den smarten Industriearbeitsplatz!

 

Wissenswertes

Akustisches Monitoringsystem

Akustisches Monitoringsystem hilft, Rückschlüsse auf den Maschinenzustand zu ziehen und die Fertigungskontrolle zu optimieren.

 

Wissenswertes

Hände frei für das Wesentliche!

Fraunhofer IDMT in Oldenburg zeigt automatische Spracherkennung für berührungslose Dokumentationssysteme

Förderung

Die Weiterentwicklung des Institutsteils Hör-, Sprach- und Audiotechnologie HSA des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT in Oldenburg wird gefördert im niedersächsischen Programm »Vorab« durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung.